Frau sorglos und ausgeruht dank gutem Schlaf

Behandlung von Schlafstörungen: So kommt der Schlaf

Viele Möglichkeiten bieten sich an, um Schlafprobleme in den Griff zu bekommen. Liegt eine körperliche oder psychische Ursache vor, sollte diese mit ärztlicher Hilfe behandelt werden. In den meisten Fällen aber können Sie so einiges unternehmen, um Ihre Schlafqualität spürbar zu verbessern.

Was kann man für einen erholsamen Schlaf tun?

Egal, wie tiefsitzend die Schlafstörungen sind: Es gibt viele Möglichkeiten, den Schlaf zu verbessern. Und dafür sind oft keine grossen Umstellungen notwendig. Häufig genügen schon kleine Veränderungen, um auch beharrliche Schlafstörungen zu überwinden.

Viele Lösungsstrategien sind im Alltag versteckt: Wer seinen Lebensstil und seinen Tagesrhythmus aufmerksam beleuchtet, findet oft ganz schnell einige hilfreiche Ansätze, um seine Schlafqualität zu optimieren.

Die optimale Schlafdauer beträgt für einen Erwachsenen sieben bis acht Stunden.

Wie beeinflusst der Lebensstil den Schlaf?

Der Lebenswandel wirkt sich direkt auf die Schlafqualität aus: Im besten Fall verbessert er den Schlaf, im schlimmsten Fall ist er für Schlafstörungen verantwortlich. Die drei Säulen des gesunden – und schlaffördernden – Lebensstils bilden die Ernährung, Sport und Stressmanagement.

Eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Ballaststoffen fördert den Stoffwechsel und den Hormonhaushalt und trägt zu einem reibungslosen Wechsel von Wachen zu Schlafen bei.

Gesunde Ernaehrung

Regelmässige Bewegung kurbelt ebenfalls den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem. Mit Sport werden ausserdem die Energiereserven ausgeschöpft – und das Bedürfnis nach Regeneration gesteigert. Zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollte aber auf Sport verzichtet werden, um den Körper nicht zusätzlich wachzuhalten.

Mann joggt im Wald

Innere Unruhe führt zu Schlafstörungen, Müdigkeit zu Leistungsdruck und Stress. Durch Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung kann die innere Anspannung gelöst und aktives Stressmanagement betrieben werden.

Frau meditiert für Ruhe und Gelassenheit

Wie funktioniert Schlafhygiene?

Das Zauberwort bei der Behandlung von Schlafstörungen lautet Schlafhygiene. Dahinter verbergen sich zahlreiche nützliche Tipps, mit denen Schlafprobleme bewältigt werden können.

Person liegt mit Socken im Bett

Wer täglich am Abend etwa zur gleichen Zeit das Bett aufsucht, gewöhnt seinen Körper an einen festen Schlafrhythmus. Die Schlafdauer sollte auch am Wochenende nicht übermäßig variiert werden.

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Zur Schlafhygiene gehört eine rückenfreundliche Matratze und ein Kissen, das den Nacken entlastet. Auch die Bettdecke sollte an die individuellen Bedürfnisse angepasst sein. Alle zwei Wochen empfiehlt es sich, die Bettwäsche zu wechseln.

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Im Schlafzimmer sollte eine Temperatur von 16 bis 18 Grad vorherrschen. Kurz vor dem Schlafengehen ist es ratsam, noch einmal durchzulüften, um die Sauerstoffversorgung abzusichern. Störende Geräusche haben im Schlafzimmer nichts verloren.

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Auf schwere Kost sollte in den Abendstunden verzichtet werden. Alkohol kann das Einschlafen zwar fördern, hindert aber meist das Durchschlafen. Auch Koffein ist für den Schlaf hinderlich.

Tee und Buch

In den Stunden vor dem Zubettgehen sollte auf Sport, aufregende Filme oder Bücher sowie aufreibende Gespräche verzichtet werden, um Körper und Geist auf die Nachtruhe einzustimmen. Stattdessen sollte gezielt Entspannung gesucht werden. Abendrituale wie ein Entspannungsbad oder ein Tee können auf die Nachtruhe einstimmen.

mittagsschlaf

Wer tagsüber müde wird, kann natürlich einen Mittagsschlaf einlegen. Dieser sollte aber nicht länger als eine halbe Stunde dauern und nicht nach 15 Uhr gehalten werden.

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Das Bett sollte nur zum Schlafen aufgesucht werden, nicht aber beispielsweise zum Lernen oder Fernsehen. So kann sich die Psyche darauf einstellen, dass es hier ruhig zugeht, wodurch das Einschlafen leichter fällt. Umgekehrt sollte bei Schlaflosigkeit das Bett verlassen werden. Ruhige Tätigkeiten wie Lesen oder Staubwischen lindern die innere Anspannung und machen wieder schläfrig.

Frau ist schlaflos wegen Smartphone

Elektronische Geräte sollten aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Zum einen geben sie häufig blaues Licht ab, das wachhält. Zum anderen geht von ihnen oft ein großer Reiz aus, noch schnell ein paar Nachrichten zu checken oder zu versenden. Diese innere Unruhe lenkt vom Einschlafen ab.

Helfen Schlafmittel bei Schlafstörungen?

Schlafmittel sind verführerisch, denn sie locken mit dem Angebot, bei Schlafproblemen schnelle Abhilfe zu schaffen. Doch viele Medikamente können abhängig machen und Konzentrations- und Gedächtnisstörungen hervorrufen. Einige Präparate verlieren langfristig an Wirkung oder ziehen erneute Schlafstörungen nach sich, wenn sie abgesetzt werden.

Alternativ bieten sich pflanzliche Arzneimittel an. Diese sind in der Regel gut verträglich und können ebenfalls Schlafprobleme lindern.

Lavendelfeld

Lavendelöl besänftigt kreisende Gedanken und lindert innere Unruhe. Die Heilpflanze wird gern bei Schlafstörungen als pflanzliche Hilfe verwendet.

Lasea Kapseln

Lasea® beinhaltet Lavendelöl. Dieses beruhigt überreizte Nerven und sorgt so für eine angenehme Schlafqualität bei Erwachsenen ab 18 Jahren.